Zum Nachhören: Der Beitrag von Radio F.R.E.I. unserer Veranstaltung zum Thema „Reichsbürger in Thüringen“

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Hohes Niveau der touristischen Entwicklung im Unstrut-Hainich Kreis, aber noch viel Potential:

Selfiepoints, WLAN-Spots und ein bedürfnisorientiertes Tourismusangebot das sind nur einige von zahlreichen innovativen Projekten und neuenImpulsen, die Alexander Mayrhofer, Leiter des Kompetenzzentrums der Thüringer Tourismus GmbH (TTG), den 14Teilnehmern der Veranstaltung „Die Entwicklung des touristischen Potentials im Unstrut-Hainich-Kreis“ am Freitag, dem 18. August in Bad Tennstedt mit auf den Weg gab.

Die Informationsveranstaltung des Kommunalen Bildungswerk Thüringen e.V. lockte vor allem neugierige und interessierte Besucher der Gastro- und Tourismusbranche aus Bad Tennstedt und den umliegenden Orten in den Saal des Haus des Gastes. Doch auch der Bürgermister des Ortes, Herr Jens Weimann, der stellvertretende VG-Vorsitzende, Herr Uwe-Karsten Saalfeld und der stellvertretende Landrat des UH-Kreises, Herr Jörg Klupak, folgten der Einladung. Das wunderte auch nicht, ging es ja an diesem Abend um die touristische Zukunft ihrer Region.

Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und garantiert Lebensqualität, nicht nur für Touristen, sondern auch für die Bürger in den Kommunen Thüringens. Dies sind gute Argumente, um potentielle Fachkräfte für diese Branche zu begeistern, erfahren die Besucher der Veranstaltung zu Beginn von Alexander Mayrhofer. Der gebürtige Salzburger und gelernte Gastronomüberzeugte mit seiner Kompetenz in Bezug auf die touristische Vermarktung und Vernetzung des Standortes Thüringen. Vor allem aber zeigte er anhand konkreter Beispiele und Empfehlungen für die Region und den Unstrut-Hainich Kreis, wie sich die Tourismusbranche weiterentwickeln und vorhandenes Potential zukünftig noch besser nutzen kann.

Die Welterberegion Wartburg-Hainich basiert bereits auf „Erlebnisräumen“. Sie liegt zentral in der Mitte Deutschlands zwischen Unstrut und Werratal und umfasst vielfältige Attraktionen. Dazu gehören die geschichtsträchtigen Städte wie Eisenach und Mühlhausen genauso, wie das in Deutschland einzigartige Wildkatzendorf in Hütscheroda oder der Baumkronenpfad.

Dennoch gibt es noch viel Potential für die Region und den Unstrut-Hainich Kreis: Gäste aus dem urbanen Raum wollen zwar einerseits Natur pur im ländlichen Raum Thüringens erleben, aber trotzdem nicht auf den gewohnten Komfort verzichten. Es gilt noch stärker auf die Trends Digitalisierung, Urbanisierung und Individualisierung zu setzen.

So darf man auf keinen Fall die Bedeutung der Verfügbarkeit öffentlicher WLAN-Punkte und von „Selfie-Points“ in der Nähe touristischer Attraktionen für die Werbewirkung unterschätzen.

Das Fazit eines spannenden und anregenden Abends: Das Niveau der touristischen Entwicklung Thüringens und der Region Unstrut-Hainich ist bereits jetzt ein hohes. Trotzdem bestehen vor allem in Hinblick darauf, aktuelle Trends wie Digitalisierung für den Tourismus zu nutzen, die Region zielgruppen- und bedürfnisorientiert zu vermarkten und die Akteure auf allen Ebenen zu vernetzen, noch erhebliches Potential.

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Mit Emma und Horst in Gotha

Der Wähler von heute ist unberechenbar, launisch und anspruchsvoll. Also los!

Das dachten sich die Teilnehmer unseres Trainings „Richtig werben für eine erfolgreiche Kommunalpolitik“ am 20. Mai 2017.
In der anregenden Atmosphäre des Gothaer Tivoli ging es nicht nur darum, die Bürger für eine anstehende Wahl zu interessieren, sondern z. B. auch darum, wie man mit Techniken wie dem „Ruhmestausch“ die eigene Bekanntheit steigert oder mit Hilfe eines Polaritätenprofils „Außergewöhnlichkeiten“ strategisch einsetzen kann.

Außerdem erhielten unsere Teilnehmer wertvolle Tipps zur face-to-face Gesprächsführung und in Presse-Interviews, wie der EMMA-Vorbereitungstechnik: Hierbei sollten Teilnehmenden die Erwartungen, Motivation, Mentalität und Awareness des Gesprächspartners möglichst genau antizipieren.

Was wir noch gelernt haben: Das beste Beispiel für die Gestaltung eines Wahlplakates bietet Horst Schlemmer! Wer hätte das gedacht?

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